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Stand vom: 29.05.2008 |
![]() Hier möchten wir Euch einen kleinen Einblick in die verschiedenen Schicksale unserer Plüschpopos bieten. Bilder von fast allen Ratten findet Ihr in unserer Galerie Wie alles begann: Im Jahre 2003 entschlossen wir uns den Schritt zu wagen und uns ein Haustier anzuschaffen. Natürlich nicht die "normalen" Tiere, die man sonst so in den Haushalten vorfindet. Es mußten schon Farbratten sein. Unwissend, wie wir damals noch waren, sind wir geradewegs in die nächste Zoohandlung marschiert und haben uns dort unsere ersten beiden Farbrattenböcke Ratz & Rübe gekauft. Natürlich hatten sie selber Haustiere mitgebracht, Grabmilben war die Diagnose. Auch schön, die ersten Ratten und gleich ein Tierarztbesuch. Ab dem Zeitpunkt informierten wir uns im Internet über die Rattenhaltung. Ratz & Rübe waren zwei der größten Rattenböcke, die wir bisher hatten. Sie waren von Anfang an sehr lieb zu Menschen und haben diese "Eigenart" nie verloren. Allerdings hatten sie ein sehr großes Problem mit anderen Rattenböcken, wie wir bald feststellen mußten. Durch die vielen Informationen, die wir im Internet fanden, sind wir sehr schnell auf die Notfallvermittlung aufmerksam geworden. So entschlossen wir uns neuen Rattzen aus der Notfallvermittlung ein schönes Zuhause zu geben. Und nach gar nicht all zu langer Zeit, stellte sich der nächste Hausbewohner ein. Abe, später auch liebevoll von uns Socke genannt, war ein wunderschöner Agouti berkshire mit weißen Söckchen und einer weißen Schwanzspitze. Wir bekamen ihn aus einer schlechten Haltung. Die Vorbesitzerin, bei der wir ihn abgeholt hatten, warnte uns davor, das er ein Beißer wäre. Er "lebte" zu dem Zeitpunkt alleine in einer kleinen Transportbox mit einem kleinen Mäusehaus. Die Box schien schon länger nicht saubergemacht worden zu sein. Socke war sein ganzes Leben lang alles andere als bissig. Er war eine sehr liebe Ratte gegenüber Menschen und auch anderen Ratten bis zu seinem Lebensende. Leider mußten wir feststellen, das Ratz & Rübe lieber unter sich blieben, also brauchten wir Gesellschaft für unseren Socke. Der vierte im Bunde war dann Shiva, ein wunderschöner "Miezekatzen-Husky". Auch er kam aus der Notfallvermittlung, ebenfalls aus schlechter Haltung und mit einem abklingenden Abszess am Fuß. Durch die Behandlung des Abszesses in der Notfallvermittlung durch eine Tierärztin, konnte er irgendwie nie eine wirkliche Beziehung zu seinem neuen Frauchen aufbauen. Er kam besser mit Männern klar. Die Integration zu Socke verlief ohne größere Probleme. Da es sehr gut mit 4 Rattzen klappte und wir noch Platz hatten, kam bald wieder Gesellschaft dazu. Mit zarten 5 Wochen kamen weitere 4 Nasen aus der Notfallvermittlung zu uns und haben erstmal alles kräftig auf den Kopf gestellt. Möhrlin war ein Albino, Chester war ein Albino Rex, Darwin war ein blue und Aladin ein blue hooded. Alle waren sehr lieb und fügten sich in das Rudel ein. Die vier Rabauken wurden in der Pflegestelle geboren und dort bis zur Abgabe liebevoll versorgt. Socke "adoptierte" die Kleinen und hatte bis zum Schluß ein enges Verhältnis zu ihnen. Nach einiger Zeit, als Ratz & Rübe älter geworden waren, konnten wir sie auch in das Rudel integrieren. Bis zum Schluß lebten sie alle harmonisch miteinander. Nachdem das Rudel ausgestorben war, entschlossen wir uns für einige Zeit rattenlos zu bleiben. Doch wenn einem das Rattenfieber erst einmal gepackt hat, schafft man es nicht ganz von den Tieren loszukommen. Am 11.02.2007 sind 2 Notfallrattis bei uns eingezogen. Es sind/waren süße Huskys, der eine grau und der andere beige. Sie saßen angeblich zwei Tage in einem Terrarium mit einer Schlange, bevor sie daraus gerettet wurden. Wir sind sehr froh, daß die Schlange keinen Hunger hatte, denn sonst hätten wir die beiden Süßen nie kennengelernt. Leider ist Johnny schon über die RBB gegangen. Auch Dr. House kommt langsam in das Opa-Alter. Er ist mittlerweile sehr stark ausgeblichen und leidet an einer beginnenden Hinterhandlähmung, aber noch ist er sehr aktiv und der Boss in seinem Rudel. Doch zwei Böcke sollten uns Ratteninfizierten nicht reichen und in der Notfallvermittlung warten leider immer Nasen auf ein Zuhause. Am 10.04.2007 ist unser Rattenrudel wieder um 2 Notfallböckchen reicher geworden. Mit einem Alter von 5 Wochen machten sie ihren Käfig unsicher. Sie wurden in der Pflegestelle geboren und dort liebevoll großgezogen. Micky ist ein Husky und Blacky ein black hooded. Mittlerweile sind sie ausgewachsene Böcke und das besonders um die Hüften. Micky hat leider einen chronischen Atemwegsinfekt, was ihn aber nicht weniger frech und neugierig macht. Nun dachten wir, das wir erstmal genügend Nasen ein Zuhause gegeben haben, aber leider kam es hier bei uns in Bremen zu einem großen Notfall. Am 27.06.07 ist unser Rudel wieder um 5 Nasen gewachsen. Sie wurden als Jungtiere aus einer Wohnung gerettet, in der weit über 300! Ratten "gelebt" haben. Wir haben ihnen die Namen Jim (black), Beam (black), Baileys (black hooded), Tequila (husky) und Bacardi (husky) gegeben. Die jungen Böckchen haben ihre schlimme Vergangenheit eigentlich ganz gut verkraftet. Selbst Bacardi, dem Milben die Ohren zerfressen haben und der mittlerweile auf einem Auge blind ist, tobt fröhlich durch den Käfig. Leider sind Beam und Tequila aus nicht ersichtlichen Gründen mittlerweile über die RBB gegangen. Nicht nur die Ratten aus der Wohnung suchten ein Zuhause, mittlerweile wurden auch viele Babys in den Pflegestellen geboren. Mittlerweile ist unsere Rudelgröße auf 14 Böcke gestiegen. Denn am 03.08.07 sind weitere 5 Böckchen bei uns eingezogen. Sie sind die Nachkommen der 300! Ratten, die aus der Wohnung gerettet wurden, denn viele Weibchen waren trächtig. Wir freuen uns sehr, daß nun Möhre (fawn rex), Räuber (headspotted), Grey (agouti hooded), Snow (Albino) und Coffee (irish) unseren Käfig unsicher machen. Damit ist allerdings unsere Grenze an Ratties schon weit überschritten. Es wird definitiv keinen Zuwachs mehr in nächster Zeit geben. Doch missen möchten wir keinen von ihnen. Man sollte nicht immer Aussagen machen, die man nicht einhalten kann. Deshalb... Auch wenn wir es eigentlich nicht mehr wollten, sind am 04.12.2007 zwei neue Böckchen bei uns eingezogen. Ihre Namen sind Pascha und Hermes, ihres Zeichens zwei süße Siam. Sie kamen aus dem TH Rotenburg und sind immer noch ein wenig scheu. Am Anfang durfte man mit Pascha noch nicht einmal reden, das hat sich aber inzwischen schon ein wenig gelegt. Hermes ist immer noch eine sehr kleine Ratte. Das einzige, wo er wächst, ist der Durchmesser seines Hinterteiles. Er hat eine große Abneigung gegen Hände, die er auch sehr deutlich macht. Schauen wir mal, wie sich die beiden weiter entwickeln. Auch sie sind Nachkommen der 300.
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