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Stand vom: 09.01.2017

Rattenlexikon

 

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A
Abszess: Ein Abszess entsteht, wenn in kleineren Wunden Schmutz oder Bakterien eindringen. Auch entstehen Abszesse im Mundbereich bei z.B. einer Zahnentzündung. Vermehrte Abszessbildung kann auf eine verminderte Funktion der Niere oder Vitamin A-Mangel zurückzuführen sein. Abszesse sind mit Eiter gefüllte Beulen, die sehr schnell wachsen und für einen Anfänger schwer von einem Tumor zu unterscheiden sind. Deshalb sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Im Endstadium eines Abszesses verfärbt sich dieser grau und hinterläßt eine nässende Wunde, die nach einigen Tagen abheilt. Die Gefahr eines Abszesses besteht darin, daß sich dieser auch nach innen öffnen kann und die Ratte an einer Blutvergiftung (Sepsis) stirbt. Selbst bei einmaligem Auftreten eines Abszesses, ist die Chance groß, daß neue Entzündungen entstehen, da sich der Erreger in ihrem Blut befindet.

Abszesse sollten nur vom Tierarzt geöffnet werden. Die Behandlung erfolgt meist mit Antibiotika in verschiedenen Formen. Es wird auch hin und wieder der Abszess mit einer antibakteriellen Lösung gespült. Die Behandlungsmethoden sind von Tierarzt zu Tierarzt unterschiedlich

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B
Baytril: Baytril ist ein Antibiotikum aus der Wirkstoffgruppe der Fluorchinolone. Es wird gegen Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Schnupfen eingesetzt. Es kann in Spritzenform oder oral (Futterzusatz) mindestens 10 Tage verabreicht werden
BB: BB = Abkürzung für "Bachblüten"
Bock: Bezeichnung für die männliche Ratte
Bumblefoot: Als Bumblefoot bezeichnet man Fußballenabszesse, die bei zu schweren Ratten oder ungünstigen Haltungsbedingungen, wie z.B. Gitterboden, Holzpellets auftreten können. Diese Abszesse können bluten und eitern. Sie sind schmerzhaft für die Ratte und im schlimmsten Fall wird durch den Abszess auch der Knochen befallen. Beim Auftreten des Bumblefoot solltest Du sofort den Tierarzt aufsuchen. Die Behandlung der Erkrankung wird meist mit Jodsalben oder Antibiotikum durchgeführt. Wichtig ist auch, daß sofort die Ursache des Bumblefoots aus dem Käfig entfernt wird, daß die Ratte bei zu hohem Gewicht auf Diät gesetzt wird und die Umgebung sehr sauber gehalten wird

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C
Chloramphenicol: Es ist eines der wenigen Antibiotikas, die die Bluthirnschranke überwinden können. Chloramphenicol ist ein sogenanntes Breitbandantibiotikum, das heutzutage meist nur noch in der Veterinärmedizin Anwendung findet. Es wird meist bei Störungen des zentralen Nervensystems verabreicht
Chromodakryorrhoe: Ratten besitzen oberhalb der Augen die sogenannte Hardersche Drüse, die bei einer Änderung des Allgemeinzustands oder Stress anfängt, ein rotes Sekret zu produzieren. Dieses Sekret kommt durch die Tränenflüssigkeit in den Tränennasenkanal und dadurch in die Nasenhöhle. Die betroffenen Ratten bekommen roten Schnupfen, also rotes Sekret an der Nase, rotumrandete Augen und rote Tränen. Zu diesem Zeitpunkt solltest Du das Tier intensiv auf weitere Krankheitsmerkmale beobachten und gegebenenfalls Vitamine zufüttern. Sollte es sich innerhalb von ein paar Tagen nicht gelegt haben und Du kannst sichergehen, daß Deine Ratte keinem Stress ausgesetzt ist, solltest Du einen Tierarzt aufsuchen

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D
Demodex-Milben: Die fast durchsichtige Haarbalgmilbe (Demodex folliculorum) ist ein beim Menschen vorkommender Vertreter der Haarbalgmilben. Er lebt in den Taschen der Haarbalgschäfte von Augenbrauen-, Kopf- oder auch Schamhaaren. Mit 0,1 bis 0,3 mm Länge zählt Demodex folliculorum zu den kleinsten Arthropoden, bis zu 4 Milben leben in einem Haarbalg. Haarbalgmilben sind in der Regel völlig harmlose Kommensalen des Menschen, die sich von den fettigen Sekreten der Haut ernähren. Eine Bedeutung als Allergen bei der Rosazea wird vermutet, ist aber bisher nicht erwiesen. Haarbalgmilben leben in den Haarfollikeln besonders der Kopfhaut und auf der Kopfhaut einschließlich Stirn. Haarbalgmilben werden von Person zu Person weitergegeben, meist von Mutter zu Kind, und besiedeln jeden Menschen. Die winzigen Milben fressen Fett und Bakterien, aber auch Cremereste und Schminke. Nach zwei Wochen Leben auf der Haut kehren sie an ihren Geburtsort, den Haarfollikel, zurück, wo sie sich paaren und gebären. Die neuen Milben wandern mit dem wachsenden Haar wieder auf die Hautoberfläche zurück. Ihre Existenz hilft das Gleichgewicht auf der Haut aufrecht zu erhalten. Bei Tieren mit geschwächtem Immunsystem können sie eine Demodikose verursachen. Beim Menschen wird eine Beteiligung von Demodex am Entstehen des Rhinophyms diskutiert, das durch eine chronische Entzündungsreaktion entstehen soll
Dumbo: Die Dumbo-Ratten wurden das erste Mal ca. 1991 in der Öffentlichkeit gezeigt. Sie sind geprägt durch möglichst dicke, große und runde Ohren, die seitlich vom Kopf abstehen. Durch diese Mißbildung ist der Kopf abgeplattet und breiter. Es führt zu eingeschränktem Gehör bis hin zur Taubheit. Außerdem haben Dumbo-Ratten einen kürzeren Körper und leiden an Skelettverformungen. Momentan wird wissenschaftlich untersucht, ob die oben genannten Behinderungen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Solange nicht wissenschaftlich bewiesen wurde, das Dumbos keine gesundheitlichen Nachteile haben, werden wir Dumboratten auch weiterhin zu den Qualzuchten zählen

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E
Eutha: Abkürzung für "Euthanasie" = Einschläferung durch den Tierarzt

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F
Farben: Es gibt eigentlich nur 2 Farbgruppen: Einmal die "agouti" (Haarspitzen dunkel; darunter hell) und die "non-agouti" (durchgängig eine Farbe). Ansonsten gibt es eine Vielzahl an Farbschlägen
FriFu: Abkürzung für Frischfutter

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G
Geschlechtsreif: Das Wort geschlechtsreif beschreibt den Zeitraum, den Böcke oder Weibchen brauchen, um selber Nachwuchs bekommen zu können. Bei Böcken beträgt dieser Zeitraum 4,5 bis 5 Wochen und bei Weibchen 5 bis 6 Wochen. Nach Ablauf dieser Zeit, sollten unbedingt die Geschlechter von einem rattenerfahrenen Tierarzt getrennt werden
Grabmilben: Gehören zur Gattung der Ektoparasiten. Sie leben unter der Haut der Ratten und sind mit bloßem Auge nicht sichtbar
GRC: GRC = Abkürzung für den "German Rat Code"
Grooming: Grooming ist die gegenseitige Fellpflege bei Ratten

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H
Haarlinge: Gehören zu der Gattung der Ektoparasiten. Sie leben auf der Haut der Ratten
Hardersche Drüse: Die Hardersche Drüse oder auch genannt Nickhaut-Drüse, befindet sich im nasenseitigen Augenwinkel. Sie produziert ein porphyrinhaltiges, rötliches Sekret, welches von der Ratte beim putzen verteilt wird. Beim verminderten Putztrieb, meist ausgelöst durch Krankheit oder Alter, kommt es zu einer Ansammlung im Augenwinkel oder einem Abfluß vom Tränenkanal zur Nasenöffnung
HaWi: Halbwilde (Halb Farbratte, halb wilde Ratte)
HHL: Abkürzung für Hinterhandlähmung
Hinterhandlähmung: Gerade bei älteren Ratten kann es zu einer Versteifung der Hinterläufe und zu Muskelschwund in dem Bereich kommen. Meist werden die Tiere dadurch nicht weiter eingeschränkt, persönliche Beobachtung. Allerdings sollte man unbedingt darauf achten, den Käfig behindertengerecht einzurichten. Zu empfehlen sind Rampen und besondere Absicherungen durch Hängematten. Eine kleine Einschränkung gibt es allerdings doch. Die betroffenen Tiere können sich meist nicht mehr richtig putzen und man sollte darauf achten, daß der hintere Bereich nicht zu sehr verschmutzt. Zur Not muß der Halter die Ratte mit einem feuchten Tuch ohne Seifenzusatz reinigen

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I
Integration: Das Wort bezieht sich auf die Zusammenführung von 2 oder mehreren fremden Ratten. Es ist äußerst wichtig, eine Integration richtig durchzuführen, da es sonst zu Beißeren mit schweren Verletzungen führen kann
Inti: Abkürzung für Integration

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J
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K
Kastration: Beim Bock werden unter Vollnarkose durch einen operativen Eingriff die Hoden entfernt. Beim Weibchen ist der Eingriff weit schwieriger. Dort wird durch einen Schnitt in der Bauchdecke entweder die Gebärmutter, oder die Eierstöcke entfernt. Eine Kastration ist immer ein hohes Risiko für das Tier. Eine Operation kann tödlich enden
Knuspern: Ratten reiben ihre ständig wachsenden Zähne aneinander. Dies nennt man "knuspern". Mit dem Zähneknuspern können Ratten auch Gefühle ausdrücken. Ruhiges Knuspern beim Streicheln z.B. bedeutet "Es geht mir gut", hektisches Knuspern bedeutet Aufregung

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L
Lack: Rattenhalter verwenden zur Bemalung der Käfigeinrichtung ausschließlich Lacke, die DIN-EN 71-3 zertifiziert sind und das Gütesiegel "Blauer Engel" tragen. Diese Lacke sind speziell für Kinderspielzeug geeignet und auch unter "Sabberlack" bekannt. Es gibt diese Lacke in allen möglichen Farben
Leseratte: Bei Ratten mit roten oder dunkelroten Augen kann es zu einem Pendeln des Kopfes kommen. Da sie schlechter sehen als andere, versuchen die Ratten durch diese Kopfbewegung das Handicap auszugleichen

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M
MFG: Abkürzung für Mitfahrgelegenheit
Muskelrelaxans: Muskelrelaxantien (auch: Muskelrelaxanzien, Muskelrelaxantia; Singular: Muskelrelaxans) sind Arzneimittel, die eine reversible (vorübergehende) Entspannung der Skelettmuskulatur bewirken. Entsprechend ihrem Wirkmechanismus unterscheidet man zwischen den direkt an der motorischen Endplatte des Muskels angreifenden peripheren Muskelrelaxantien und den zentralen Muskelrelaxantien, die im Zentralnervensystem den Muskeltonus herabsetzen. Periphere Muskelrelaxantien werden zur Durchführung von Narkosen im Rahmen von Operationen eingesetzt, um den Tonus der Skelettmuskulatur herabzusetzen oder gänzlich aufzuheben, zentrale Muskelrelaxantien zur Behandlung von spinal ausgelösten Spastiken oder lokalen Muskelspasmen (Quelle: Wikipedia)
Mykoplasmose: Die Mykoplasmose der Ratte ist die häufigste Erkrankung der oberen Atemwege bei als Heim- oder Labortier gehaltenen Wanderratten. Diese Mykoplasmose wird durch Mycoplasma pulmonis, einem Bakterium aus der Gattung Mycoplasma hervorgerufen. Die Mykoplasmose der Ratte ist eine Faktorenkrankheit. Ratten werden zumeist schon vor der Geburt im Mutterleib (intrauterin) oder unmittelbar danach mit dem Erreger infiziert. Auch eine spätere Übertragung über Aerosole und direkten oder indirekten Kontakt ist möglich. Zu einem Ausbruch der Erkrankung kommt es aber erst viel später bei Störungen des Immunsystems.
Auslösende Faktoren können Stress, schlechte Haltungsbedingungen Zugluft, hohe Ammoniakkonzentration, Fütterungsfehler oder andere Infektionskrankheiten sein. Die Mykoplasmose tritt vor allem bei Ratten im zweiten Lebensjahr auf. Sie beginnt mit unspezifischen Symptomen einer Erkrankung der oberen Atemwege wie Schnüffeln, Niesen und wässrigem Nasenausfluss. Im weiteren Krankheitsverlauf sind auch die unteren Atemwege betroffen.
Dann kommt es auch zu Atemnot und Störungen des Allgemeinbefindens. Durch letzteres wird auch der natürliche Putztrieb der Ratte eingeschränkt, weshalb das Fell ungepflegt aussieht und sich im nasenseitigen Augenwinkel das rötliche Sekret der Nickhautdrüse ansammelt. Dieses Sekret kann über den Tränenkanal auch die Nasenspitze rötlich verfärben. Durch Verminderung der Futteraufnahme kommt es zu einer zunehmenden Abmagerung. Als Komplikation der Erkrankung kann eine Mittelohrentzündung mit Kopfschiefhaltung und Ataxie auftreten. Auch eine genitale Form mit Entzündung der weiblichen Geschlechtsorgane (Eierstock-, Eileiter- und Gebärmutterentzündung) und Aborten (Fehlgeburten) kann auftreten.
Die Diagnosestellung ist außerordentlich schwierig und muss überwiegend anhand des klinischen Bildes erfolgen. Mycoplasmen lassen sich nur schwer anzüchten, so dass bakteriologische Untersuchungen größtenteils erfolglos sind. Da meist kein Antibiogramm angefertigt werden kann, muss eine Therapie mit einem Antibiotikum versucht und bei Nichtanschlagen auf ein anderes gewechselt werden. Bewährt haben sich Enrofloxacin, Tetracyclin und Erythromycin. Auf jeden Fall müssen die auslösenden Faktoren abgestellt werden, die antibiotische Behandlung allein ist nicht ausreichend.Die Prognose ist vorsichtig, selbst bei einer erfolgreichen Behandlung bleiben die Tiere Träger des Erregers und ein Rezidiv ist möglich. Bei hochgradiger Atemnot ist die Prognose schlecht (Quelle: Wikipedia)

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N
Nekrose: Unter einer Nekrose versteht man in der Biologie und Medizin den am lebenden Organismus stattfindenden, pathologischen Untergang einzelner oder mehrerer Zellen. Der Begriff der Apoptose wird dagegen als physiologischer Untergang einzelner Zellen oder bestimmter Zellpopulation definiert und wird darum auch als programmierter Zelltod bezeichnet. Nekrosen werden nicht nur beim Menschen und bei Tieren, sondern ebenso bei Pflanzen beobachtet.
Schädigende Einflüsse wie Gifte, Bakterien, Nährstoff- und Sauerstoffmangel, Radioaktivität und vieles mehr können Zellen unter Umständen zum Zelltod führen. Die Folge ist eine Entzündungsreaktion des umliegenden Gewebes. Durch die Entzündungsreaktion werden Fresszellen (Makrophagen) angelockt, die entzündliche Botenstoffe wie Tumornekrosefaktor (TNF) ausschütten. Dadurch entsteht im Bereich der Nekrose auch Apoptose.
Die Apoptose kann pharmakologisch blockiert werden, dies kann auch zur Therapie von Nekrosen eingesetzt werden. Je nach Gewebeart heilt die Nekrose durch Nachwachsen der Zellen komplett ab (beispielsweise Darmzellen nach einer Virusinfektion) oder der nekrotische Gewebeteil wird durch eine bindegewebige Narbe ersetzt (beispielsweise Herzmuskel nach einem Herzinfarkt – mit entsprechenden Funktionseinschränkungen). Es können durch Entzündungsreaktion auch Gewebestammzellen zur Vermehrung gebracht werden, aus diesen entstehen dann wieder die entsprechenden Gewebezellen (Quelle: Wikipedia)
Neophob: Als Neophobie (lat.: Neophobia) wird die Angst vor etwas Neuem, unbekannten Situationen, neuartigen Dingen oder fremden Personen bezeichnet. Andere Bezeichnungen sind Cainophobie oder Kainolophobie (Quelle: Wikipedia)
NFV: Abkürzung für "Notfallvermittlung"
Nose-Calc: Abkürzung für den "Nose Calculator", ein Programm zur Käfigberechnung für Ratten

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O
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P
Parasiten: Hier unterscheidet man zwischen 2 Formen, den Ektoparasiten (äußere Parasiten) und den Endoparasiten (innere Parasiten)
Bei den Ektoprasiten handelt es sich um Milben, Läuse etc., die sich auf dem Tier befinden. Nicht immer sind sie leicht erkennbar oder nachzuweisen, da es auch Arten gibt, die sich unter die Haut bohren (Grabmilben). Hinweise sind ein verstärkter Juckreiz, Kratzspuren, kleine Verkrustungen, Pickelchen, aber auch z.B. Pusteln an den Ohren. Ein Gang zum TA ist unbedingt erforderlich, um eine Behandlung mit entsprechenden Antiparasitikum einzuleiten. Oft wird dafür ein sogenanntes Spot-on (z.B. Stronghold) verwendet.
Bei den Endoparasiten handelt es sich z.B. um Würmer, Einzeller etc. , die häufig im Darm vorkommen, aber auch andere Organe und Bereiche im Körper befallen können. Hinweise auf diese Parasiten können z.B. arg übelriechender Kot, Durchfall etc. sein. Auch ein schlechtes Allgemeinbefinden, Koordinationsprobleme etc. können durch Parasiten hervorgerufen werden. Auch hier gilt: unbedingt einen TA aufsuchen! Dieser wird z.B. mittels Kotprobe die Parasiten sowie Art feststellen können und eine entsprechende Behandlung (z.B. mit Panacur) einleiten.
Bei Parasitenbefall muss zudem der Käfig gründlich gereinigt werden!

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Q
Qualzucht: Von einer Qualzucht spricht man, wenn das betroffene Tier durch die körperlichen Veränderungen gesundheitlich eingeschränkt wird

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R
Rote Vogelmilbe: Sie ist etwa 0,7 bis 1,5mm groß, mit einer rotbraunen Färbung und zwei länglichen weißen Makeln auf dem Rücken. Dieser Parasit lebt nicht auf dem Wirt, sondern in seiner Nähe. Er ist auch auf den Menschen übertragbar. Es muß auf jeden Fall ein Tierarzt konsultiert werden, um die weiteren Maßnahmen zu besprechen
Rudel: Das Leben einer Ratte findet meist in einem Verbund mehrerer Tiere statt, welches man Rudel nennt. Die Ratte braucht Artgenossen für ihr Wohlsein. Rudel bestehen meist aus einem großen Familienverbund

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S
Sabberlack: Mit Sabberlack werden Holzteile einlackiert, damit keine Feuchtigkeit / kein Pipi eindringen kann. Es muss auf eine Bezeichnung "für Kinderspielzeug" und ein Din EN71-3 geachtet werden und sie müssen vorhanden sein
Schiefkopf: Wenn die Ratte plötzlich den Kopf schief hält, Gleichgewichtsstörungen bekommt und torkelt, könnte eine Infektion des Innenohrs oder auch Mittelohrs vorliegen. Der Tierarzt kann Antibiotika gegen die Infektion, Kortison zum Abschwellen und bekämpfen der Entzündung und Vitamin-B-Komplex zur Regeneration der Nerven geben. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber die Mittel sollten sie zum Stillstand bringen. Du solltest nun den Käfig behindertengerecht einrichten, Rampen und Hängematten (um Abstürze zu vermeiden). Die meisten Ratten lernen mit der Erkrankung zu leben und werden bald wieder munter im Käfig herumtollen
Schnupfen: Häufiges Niesen und knackende Atemgeräusche sind meist Anzeichen für einen Schnupfen. In einem späteren Stadium der Erkrankung kommen noch Augenausfluss, Atemnot, Flankenatmung, Nasenausfluss und Nahrungsverweigerung hinzu. Bei ersten Anzeichen eines Schnupfens ist sofort ein Tierarzt aufzusuchen, da sich sonst sehr schnell eine Lungenentzündung entwickeln kann. Achtung: Auch der Rattenhalter kann seine Tiere mit einem Schnupfen anstecken, daher würden wir empfehlen, bei einer Erkältung so wenig Kontakt wie möglich zu Deinen Tieren zu haben. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika (ca. 5-10 Tage), die mit Vitaminzugaben unterstützt werden kann
Subkutan: Bedeutet unter die Haut- meist in Zusammenhang mit Spritzen von Medikamenten

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T
TA: Abkürzung für Tierarzt
Talgüberproduktion: Dieses Symptom tritt meist nur bei älteren Böcken auf. Es werden orangene Schuppen im Fell sichtbar, die aber absolut harmlos sind. Diese Schuppen resultieren aus einer hormonell bedingten Überproduktion von Talg des Bocks. Diese "Erkrankung" braucht nicht behandelt werden
TH: Abkürzung für Tierheim
TroFu: Abkürzung für Trockenfutter
Tropische Rattenmilbe: Sie ist etwa 0,5 bis 1,0mm groß, mit einer schwarzen Färbung. Dieser Parasit lebt nicht auf dem Wirt, sondern in seiner Nähe. Er ist auch auf den Menschen übertragbar. Es muß auf jeden Fall ein Tierarzt konsultiert werden, um die weiteren Maßnahmen zu besprechen
Tumor: Unterhauttumore (Verdickungen unter der Haut) sind meist in der Achselhöhle (Milchleiste) und im oberen Bereich der Hinterbeine zu ertasten. Häufig sind diese Tumore gutartig und lassen sich durch eine OP entfernen. Unbehandelt können sie auf monströse Größe anschwellen und einer eigentlich gesunden Ratte das normale Weiterleben unmöglich machen. Also, je früher ein Tumor behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Unbehandelte Tumore greifen das umliegende Gewebe an und metastasieren in die Lunge

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U
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V
VdRD e.V.: Abkürzung für "Verein der Rattenliebhaber und -halter in Deutschland e.V."
Vibrissen: Ist die Bezeichnung der Tasthaare an der Schnauze. Sie sind in 5 Reihen angeordnet

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W
Welpen: Bezeichnung für neugeborene Ratten

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X
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Y
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Z
Zeichnung: Unter Zeichnungen versteht man das Muster des Rattenfells. Es gibt viele verschiedene Arten der Zeichnung, wie z.B. eine weiße Blesse auf der Stirn, die auch "blazed" genannt wird
ZooLa: Abkürzung für Zooladen
Zoonosen: Zoonosen (von griechisch zoon = das Lebewesen, nosos = die Krankheit) sind von Tier zu Mensch und von Mensch zu Tier übertragbare Infektionskrankheiten. Die Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 1959 besagt einschränkend, dass Zoonosen Krankheiten und Infektionen sind, die auf natürliche Weise zwischen Mensch und anderen Wirbeltieren übertragen werden können. Ursprünglich verstand man unter Zoonosen lediglich Tierkrankheiten. Während des vorletzten Jahrhunderts fand ein Wandel in der Bedeutung der Bezeichnung statt. Neben den eigentlichen Tiererkrankungen verstand man Mitte des 19. Jahrhunderts unter Zoonosen nun auch Erkrankungen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden konnten. Beim heutigen Gebrauch der Bezeichnung Zoonose wird keine Unterscheidung hinsichtlich des Übertragungsweges gemacht. Zoonosen können also vom Mensch auf ein Tier oder vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Es sind gegenwärtig etwa 200 Krankheiten bekannt, die sowohl bei einem Tier wie auch beim Menschen vorkommen und in beide Richtungen übertragen werden können. Die eigentlichen Erreger können dabei Prionen, Viren, Bakterien, Pilze, Protozoen, Helminthen oder Arthropoden sein (Quelle: Wikipedia)

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